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Werkstatt im Winter auslasten: Ideen für Landtechnik-Händler

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Die Werkstatt eines Landtechnik-Händlers ist in der Saison überlastet und im Winter oft halb leer. Auslasten lässt sie sich mit Winterchecks und Vorsaison-Inspektionen zu festen Preisen, mit Wartungsverträgen, mit Nachrüstungen wie Lenksystemen und mit Aufträgen von Kommunen und Lohnunternehmern. Entscheidend ist, diese Angebote schon im Spätsommer und Herbst bei Bestands- und Neukunden zu bewerben.

Neue CLAAS-Maschinen auf dem Hof von CLAAS Weser Ems

Winterchecks und Vorsaison-Inspektionen

Mähdrescher, Häcksler, Pressen und Traktoren müssen ohnehin vor der nächsten Saison durchgesehen werden. Wer das als Paket mit festem Preis und festem Termin anbietet, plant die Werkstatt Monate im Voraus. Ein Hol- und Bringservice macht das Angebot für Betriebe ohne eigenen Transporter attraktiv.

  • Paket mit klarem Umfang und Festpreis
  • Rabatt für Aufträge, die bis zu einem Stichtag gebucht werden
  • Termin direkt online oder per Rückruf buchbar

Wartungsverträge

Ein Wartungsvertrag bindet Kunden über Jahre und macht die Auslastung planbar. Für den Kunden zählt vor allem eines: weniger Ausfall in der Saison. Das gehört in den Mittelpunkt der Ansprache.

Nachrüstungen und Umbauten

Der Winter ist die beste Zeit für Arbeiten, die in der Saison niemand machen lässt: Lenk- und Spurführungssysteme, ISOBUS-Ausstattung, Frontlader, Kameras und Beleuchtung, Reifen- und Druckluftanlagen. Viele Kunden wissen nicht, was an ihrer Maschine nachrüstbar ist. Konkrete Beispiele mit Preis machen den Nutzen greifbar.

Kommunen, Lohnunternehmer und Gewerbe

Kommunaltechnik, Winterdienst-Geräte und die Maschinen von Lohnunternehmern laufen zu anderen Zeiten als die Landwirtschaft. Wer diese Kunden gezielt anspricht, gleicht die Saisonkurve aus. Auch Garten- und Landschaftsbauer und Bauunternehmen mit Kompaktmaschinen gehören dazu.

So kommen die Aufträge rein

  1. Im Spätsommer die Angebote festlegen: Pakete, Preise, Stichtag.
  2. Bestandskunden direkt ansprechen, die einer Kontaktaufnahme zugestimmt haben.
  3. Neukunden in der Region mit Anzeigen in sozialen Netzwerken und bei Google erreichen, mit einer eigenen Seite pro Angebot.
  4. Jede Anfrage am selben Tag beantworten und den Termin sofort festmachen.

Ein Jahresplan für die Werkstatt

  • Spätsommer und Herbst: Winterchecks, Vorsaison-Inspektionen und Wartungsverträge bewerben
  • Winter: Nachrüstungen, Umbauten und größere Reparaturen abarbeiten
  • Frühjahr: Ersatzteil-Aktionen und schnelle Termine für Grünland- und Bodentechnik
  • Sommer: Notdienst und Teileversorgung in der Ernte sichtbar machen

Was in ein gutes Winter-Angebot gehört

  • Ein klar beschriebener Leistungsumfang je Maschinenart
  • Ein fester Preis oder eine klare Preisspanne
  • Ein Stichtag, bis zu dem das Angebot gilt
  • Ein Hol- und Bringservice für Betriebe ohne eigenen Transporter
  • Eine einfache Buchung online oder per Rückruf

Bestandskunden zuerst

Die meisten Händler wissen, welcher Kunde welche Maschine hat und wann sie zuletzt im Service war. Diese Daten sind der beste Startpunkt für die Winterplanung. Wer Kunden direkt anschreibt, braucht dafür deren Einwilligung. Für alle anderen sind regionale Anzeigen der Weg, um im Herbst sichtbar zu sein.

Fragen und Antworten

Wie lastet ein Landtechnik-Händler die Werkstatt im Winter aus?

Mit Winterchecks und Vorsaison-Inspektionen zu Festpreisen, Wartungsverträgen, Nachrüstungen wie Lenksystemen und Aufträgen von Kommunen und Lohnunternehmern, die früh im Herbst beworben werden.

Wann sollte ich mit der Werbung für Winterchecks anfangen?

Im Spätsommer und frühen Herbst, solange die Kunden die letzte Saison noch vor Augen haben und bevor die Werkstatt im Winter leer läuft.

Carl Gaesing, Geschäftsführer TalentFarmers

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Carl Gaesing ist Geschäftsführer von TalentFarmers und kommt selbst aus der Landwirtschaft. Im ersten Gespräch schaut er sich deinen Betrieb an und sagt dir ehrlich, ob und wie wir helfen können.